Mobile Musiktherapie 
Musik ist Medizin für die Seele

Musik ist die Sprache der Seele.......

Musiktherapie ist der gezielte Einsatz von Musik im Rahmen der therapeutischen Beziehung zur Wiederherstellung, Erhaltung und Förderung seelischer, körperlicher und geistiger Gesundheit.

Je nach Krankheitsbild und Konzeption kommen hierbei verschiedene musiktherapeutische Methoden im Einzel- oder Gruppensetting zum Einsatz.

aktive musiktherapeutische Angebote

Bei aktiver Musiktherapie experimentiert der Betroffene auf einem oder mehreren Instrumenten mit Melodien, Rhythmen oder anderen Klangformen, wobei vorwiegend Percussions (Rhythmus- und Schlaginstrumente) eingesetzt werden. Bei einer Gruppentherapie kommt es besonders darauf an, ein gemeinsames Musizieren zu erreichen, bei dem jeder Einzelne sich und seine Ideen einbringt und durch Zuhören und Eingehen auf die Mitspieler ein harmonisches Klanggefüge entsteht.


rezeptive musiktherapeutische Angebote

Bei der passiven Musiktherapie hören

der Betroffene und der Therapeut gemeinsam Musik, die emotional anrührend und daher individuell angepasst sein soll. Der Therapeut arbeitet mit dem, was der Patient an Empfindungen, Gedanken und Bildern schildert, welche die Musik in ihm auslöst. Die Verarbeitung eines erlittenen Traumas - egal wie lange es zurückliegt - steht hierbei im Fokus der Musiktherapie.

Musiktherapie bei Demenz und Alzheimer

Menschen mit Demenzerkrankung leiden am Verlust des Gedächtnisses der früher erworbenen kognitiven Fähigkeiten und es kommt zu Denk- und Orientierungsstörungen. Auch können Demenzkranke immer weniger mit der Sprache erreicht werden.

Mit Musiktherapie kann eine Art der Verständigung gelingen, die keine Sprache benötigt. Musik erreicht ohne den Umweg über das Denken die Gefühle, die unabhängig von der körperlichen und geistigen Verfassung bis zuletzt erhalten bleiben. Mit bestimmten Melodien verbindet jeder Mensch Details aus seiner Biografie.Hier setzt das Konzept für die Gruppenmusiktherapie mit Demenzkranken an: Es wird die musikalische Sozialisation der Menschen berücksichtigt, indem "deren" bekannte Musik, Lieder und Schlager in den unterschiedlichsten Formen aufgegriffen werden. Beim gemeinsamen Musizieren und Liedersingen verbindet das Finden eines gemeinsamen Rhythmus die Musizierenden. Auch durch das Finden derselben Tonhöhe entsteht Zugehörigkeit. Die aus der Biografie vertraute Melodie hat sich bei den Menschen tief eingeprägt, so dass auch Texte wie selbstverständlich erinnert und auch von verstummten Demenzkranken gesungen werden.  Durch das Erleben der Musik werden Erinnerungen und damit verbundene Emotionen reaktiviert, so dass der demenzkranke Mensch sich während der Musiktherapie für Momente als heil und ganz erfährt. Die Wiederentdeckung automatisierter Fähigkeiten und die Wiederbelebung der emotionalen Fähigkeiten schaffen das Gefühl von Identität und damit Selbstvertrauen und Lebensqualität.